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Astrid Busch. Weder Wüste noch Wald
Einzelausstellung
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Kategorie
Ausstellung (Solo)
Typ
Einzelausstellung
Eröffnungsdatum
25.04.2021
Start
25.04.2021
Ende
06.06.2021
Personen
Beschreibung

Ein von der Künstlerin vor Ort produzierter Clip gibt Einblicke in die aktuelle Präsentation im Kunstraum. Unterlegt mit Auszügen aus einem Gespräche der Künstlerin Astrid Busch mit der Kuratorin Dr. Patricia Drück.

 

www.vimeo.com/buschastrid

 

Zur Ausstellung ist eine Edition erschienen.

 

Bei der Finissage wird ein neues Künstlerbuch der Künstlerin vorgestellt: 

 

Astrid Busch
LE HAVRE
BRASILIA
MEZAMOR
WOLFSBURG

 

Fantôme Verlag, Berlin, 2021
160 S., 24 x 17 cm
Text deutsch/englisch: Stephan Erdmann
Grafiker: Andreas Koch
Auflage 500
ISBN 978-3-940999-52-8
Preis: €19,90

 

Gefördert von der Kunststiftung NRW.



Das künstlerisches Interesse von Astrid Busch (geb. 1968) gilt den wechselseitigen Bezügen von Fotografie, Video und Projektion im Raum im Zusammenhang mit ortsspezifischen Interventionen. Analoge und digitale Techniken agieren im Wechselspiel. Die Stadt als Ort im andauernden Prozess der Bewegung und Veränderung, erfährt in ihren multimedialen Rauminszenierungen eine künstlerische Umsetzung.

 

Für den Kunstraum München entwickelt sie Rauminstallationen, deren Basis der Umgang mit Raum und Architektur in den Planstädten Metsamor (Armenien um 1969) und Brasilia (Brasilien um 1960) ist. Dabei bedient sie sich jener Lichtverhältnisse, Klangkulissen und Materialitäten, die an den jeweiligen Orten zu finden sind. Somit thematisieren ihre Installationen den Charakter eines Ortes, während sie zugleich selber neue Orte bilden.

 

Sie überschreibt historische Bilder und Fundstücke, die sie vor Ort sammelt, mit der eigenen fotografischen Arbeit. So wird die Atmosphäre, die die Gebrauchsspuren und somit die Geschichte der Materialien hervorbringen mit aktuellen Bildern und Projektionen verwoben.

 

Utopische Räume, ideale Städte und reale Stadtplanungen verweben sich und zeigen ein Wechselspiel von Vision und Wirklichkeit, von Errungenschaft und Scheitern.

 

Astrid Busch hat an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und an der Kunsthochschule Berlin Weissensee studiert. Sie ist Meisterschülerin von Katharina Grosse und erhielt zahlreiche internationale Stipendien und Förderungen. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf.

Kuratiert von Patricia Drück

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung.

 




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